Unterstützte Kommunikation bei Erwachsenen mit neurologischen Erkrankungen

Sabrina Beer, Logopädin, M.Sc., Neurorehabilitation

Die Gründe für eine eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit sind vielfältig. Neurologische Erkrankungen mit Begleiterkrankungen wie eine Aphasie, Dysarthrie oder eine Sprechapraxie, aber auch eine Beatmung oder eine Bewusstseinseinschränkung, führen dazu, dass Betroffene und Angehörige sich mit einer veränderten Kommunikationssituation auseinandersetzen müssen. Alternativen zur Kommunikation müssen zur Ergänzung, Alternative oder zur Hilfe der Reorganisation gesucht werden.
Nach Besuch des Seminars können die TeilnehmerInnen u.a.
• Kriterien, Einsatzspektrum und Ziele für den Einsatz von UK bei neurologischen Klienten formulieren
• gängige (einfache und komplexe) Kommunikationshilfsmittel und Ansteuerungsmöglichkeiten unterscheiden, einsetzen und empfehlen
• Ideen für die didaktische Umsetzung mitnehmen (z.B. Aktivitätenorientierung, pro-aktives Management, …)
• Stellungnahmen verfassen, Fristen überblicken, den Beantragungsprozess begleiten
• bei progredienten neurologischen Erkrankungen UK einordnen und Überlegungen zur Versorgung ableiten
• Anlaufstellen für Materialien und Austausch benennen und Ideen für die didaktische Umsetzung mitnehmen (z.B. Aktivitätenorientierung, pro-aktives Management)
270.00 CHF

Freie Plätze !

    2104-ONA
    Online
    29.01.2021 - 30.01.2021
    14:00 - 20:00 UhrSA 9:00 - 14:00
    13
    7
Sabrina Beer ist Logopädin und seit 2013 fachliche Gesamtleitung des Praxisnetzwerkes und...
Kurzbiographie: Sabrina Beer, Logopädin, M.Sc., Neurorehabilitation
Sabrina Beer ist Logopädin und seit 2013 fachliche Gesamtleitung des Praxisnetzwerkes und der Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation „LogBUK GmbH". Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Therapie von Kindern und Erwachsenen mit neurologischen Störungsbildern innerhalb Akutsetting, Rehabilitation und ambulanter Praxis. 2013 schloss sie das Masterstudium Neurorehabilitation an der Donauuniversität Krems ab. Zu Beginn ihrer Berufslaufbahn stand eine Ausbildung zur Krankenschwester und Tätigkeiten auf Intensivstationen. Im November 2019 schloss sie das DGSv-zertifizierte Studium „professionelle Supervision und Coaching" ab.
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