Mobilgeräte und Aphasie

Elisabeth Meyer, Logopädin, Lehr- und Forschungslogopädin M.Sc.

Mobilgeräte, wie Tablets und Smartphones, haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Sowohl systemeigene Funktionen der Geräte als auch das stetig wachsende Angebot an Apps eröffnen Sprachtherapeut*innen und Menschen mit einer Aphasie sowie deren Angehörigen neue Möglichkeiten der Intervention. Patientenorientiert und störungsspezifisch ausgewählt, können sie in der Therapie, in der Unterstützten Kommunikation oder im Eigentraining eingesetzt werden. Dies ermöglicht sowohl eine abwechslungsreiche und unabhängigere Therapie als auch eine Steigerung der Therapiefrequenz sowie eine Förderung der selbstbestimmten Teilhabe am Alltag.
 
Ziel des Seminars ist es, einen Überblick über aktuelle Apps und Anwendungsmöglichkeiten von Mobilgeräten in der Aphasietherapie zu geben. Anhand ausgewählter Fallbeispiele sollen Kriterien vermittelt werden, wie Tablets und Apps patientenorientiert, störungsspezifisch und wissenschaftlich fundiert eingesetzt werden können.


Nach Erreichen der Mindestteilnehmerzahl erhalten Sie von uns eine E-Mail mit der Rechnung und einem Einladungslink zur Teilnahme bei Zoom.

Technische Voraussetzungen: Wir empfehlen die Teilnahme am Seminar mit einem Laptop oder Computer, da hier der Bildschirm am größten ist und die technische Ausführung am einfachsten ist. Wenn nicht integriert, benötigen Sie zusätzlich eine Kamera/Webcam sowie ggf. Kopfhörer/Headset.

210.00 CHF

Freie Plätze !

    2146-ONU-G
    Online
    20.11.2021
    SA 09:30 - 17:00
    4
    5
Elisabeth Meyer ist Logopädin und studierte im Bachelor- und Masterstudiengang Lehr- und...
Kurzbiographie: Elisabeth Meyer, Logopädin, Lehr- und Forschungslogopädin M.Sc.
Elisabeth Meyer ist Logopädin und studierte im Bachelor- und Masterstudiengang Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen. Seit 2012 ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Gesundheit in Bochum tätig. Sie forscht im Bereich „Wirksamkeit und Akzeptanz teletherapeutischer Verfahren", ihr Lehr-Schwerpunkt liegt bei neurologischen Sprach- und Kommunikationsstörungen im Erwachsenenalter. Im Rahmen des vom europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projektes „Teletherapie bei Aphasie nach Schlaganfall" war sie, gemeinsam mit Prof. Dr. Kerstin Bilda, an der Entwicklung der App DiaTrain (www.diatrain.eu) beteiligt.
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