Unterstützte Kommunikation in der Sprachtherapie

Uta Hellrung, Dipl.-Logopädin

In der logopädischen Praxis gibt es eine Vielzahl an Patienten, die nicht oder nicht in ausreichendem Maße über Lautsprache verfügen, um sich befriedigend verständigen zu können. Um Partizipation und Aktivität im Alltag sowie sprachliches und kognitives Lernen  zu ermöglichen, sind dann alternative oder ergänzende Kommunikationsformen unverzichtbar. Dies können körpereigene Kommunikationsformen wie Gesten, Gebärden oder Laute oder hilfsmittelgestützte Kommunikationsformen wie grafische Symbole, Kommunikationstafeln oder elektronische Kommunikationshilfen sein.
Diese verschiedenen Kommunikationsformen werden mit vielen Fallbeispielen vorgestellt und können teilweise auch ausprobiert werden. Anhand der Kommunikationsentwicklung wird erarbeitet, wie kommunikative Fähigkeiten eingeschätzt werden können und wie daraus Ziele für die Intervention abgeleitet werden können.
290.00 CHF

Freie Plätze !

    2109-ONA
    Online
    05.03.2021 - 07.03.2021
    16:00-20:30SA 9:00-13:30SO 9:00-13:30
    16
    8
Uta Hellrung ist Diplom-Logopädin (RWTH Aachen). Sie hat  über viele Jahre in...
Kurzbiographie: Uta Hellrung, Dipl.-Logopädin
Uta Hellrung ist Diplom-Logopädin (RWTH Aachen). Sie hat  über viele Jahre in Kindertageseinrichtungen und logopädischen Praxen mit Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen gearbeitet. Seit 2012 ist sie im Zentrum für Sprachtherapie und im Zentrum für Unterstützte Kommunikation in Moers tätig. Dort liegt ihr Schwerpunkt in der Beratung und Förderung von Kindern und Jugendlichen ohne ausreichende Lautsprache mit Mitteln der Unterstützten Kommunikation (UK). 2016 hat sie die Weiterbildung zur Kommunikationspädagogin (Lehrgang Unterstützte Kommunikation am FBZ der Uni Köln) abgeschlossen. Uta Hellrung ist Autorin verschiedener Fachpublikationen und tätig in der Fort- und Weiterbildung zu den Themen „Unterstützte Kommunikation" und „Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen".
 Boenisch, Jens & Sachse, Stefanie (2009): Kern- und Randvokabular in der...
Quellenangaben:
 Boenisch, Jens & Sachse, Stefanie (2009): Kern- und Randvokabular in der Unterstützten Kommunikation: Grundlagen und Anwendung. In: Handbuch der Unterstützten Kommunikation. Teil 6. Karlsruhe: Von Loeper. S. 01.026.03001.026.049 Giel, Barbara (2014): Unterstützte Kommunikation und Sprachtherapie/Logopädie  zwei komplementäre Systeme! In: Logos 22, 201-207
 Hellrung, Uta (2019): Herausforderungen in der (U-)K Diagnostik, -Beratung und Therapie  aus sprachtherapeutischer Sicht. In: Unterstützte Kommunikation 2/2019
 Kaiser-Mantel, Hildegard (2012): Unterstützte Kommunikation in der Sprachtherapie: Bausteine für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (Praxis der Sprachtherapie und Sprachheilpädagogik). München: Ernst Reinhardt Verlag
 Lüke, Carina  & Vock, Sarah (2019): Unterstützte Kommunikation bei Kindern und Erwachsenen (Praxiswissen Logopädie), Berlin: Springer
 Nonn, Kerstin (2011): Unterstützte Kommunikation (in der Reihe „Forum Logopädie"), Stuttgart: Thieme Verlag
 Sachse, Stefanie & Willke, Melanie (2011): Fokuswörter in der Unterstützten Kommunikation. Ein Konzept zum sukzessiven Wortschatzaufbau. In: Bollmeyer, Henrike et al. (Hrsg.): UK inklusive  Teilhabe durch Unterstützte Kommunikation. Karlsruhe: Von Loeper, 375-394
 Weid-Goldschmidt, Bärbel (2013): Zielgruppen Unterstützter Kommunikation: Fähigkeiten einschätzen - Unterstützung gestalten. Karlsruhe: Von Loeper
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