Graphomotorik - Schreiben mit der Hand

Wichtig und häufig verkannt

Dr. Nicole Mühlpforte, Sonderschullehrerin

Handschrift im digitalen Zeitalter? Aber klar! In dem Seminar wird unter Einbezug von aktuellen Forschungsergebnissen der Frage nach dem aktuellen Stellenwert nachgegangen. Insbesondere der Vergleich von Handschrift und Tastatureingabe zeigt die Besonderheit und Bedeutung der Graphomotorik für den gesamten Schreibprozess - inklusive der Rechtschreibung.
Handschrift - wie eigentlich: Die Teilnehmerinnen lernen die notwendigen Grundvoraussetzungen kennen, die Kinder zur erfolgreichen Ausführung handschriftlichen Schreibens benötigen. Praktische Übungen vermitteln ihnen dabei einen Eindruck von der Vielfältigkeit, die häufig verkannt wird. Der Schreibprozess wird genauer definiert und die Graphomotorik mit ihren zugrundeliegenden Grundbewegungen, -mustern und dem Automatisierungsprozess vorgestellt.
Handschrift - Schwierigkeiten erkennen: Praktische Beispiele geben einen Einblick in konkrete Auffälligkeiten der Graphomotorik. Zudem werden verschiedene diagnostische Möglichkeiten, analog und digital, vorgestellt.
Handschrift - fördern und unterstützen: Es werden konkrete Anregungen zur Förderung der Grundvoraussetzungen graphomotorischer Prozesse gegeben. Teilnehmerinnen erhalten einen Überblick über verschiedene graphomotorische Förderansätze und -materialien.
Bitte bringen Sie zum Seminar einen Kleber, Klebefilm und eine Schere mit.
Weiterführende Informationen
Seminaranmeldungen sind telefonisch nicht möglich!
220.00 CHF *

Freie Plätze !

    2243-KD
    Köln
    SA, 29.10.2022 | 09:30 - 16:30
    5
Dr. Nicole Mühlpforte studierte Lehramt für Förderschulen mit den Fächern...
Kurzbiographie: Dr. Nicole Mühlpforte, Sonderschullehrerin
Dr. Nicole Mühlpforte studierte Lehramt für Förderschulen mit den Fächern „Deutsch/Mathematik" und den sonderpädagogischen Fachrichtungen „Beeinträchtigungen der Sprache und des Sprechens / Beeinträchtigungen des Lernens" an der Leibniz Universität Hannover. Sie promovierte von 2004 bis 2009 bei Prof. R. Zimmer zum Thema „Ressourcenorientierte Förderung der Graphomotorik". Parallel absolvierte sie ihr Referendariat und arbeitete im Anschluss als Sonderpädagogin an einer Regelschule in Thüringen im Integrationsbereich. Darüber hinaus hielt sie Gastvorträge und war als Referentin auf Kongressen zum Thema „Graphomotorik" aktiv. Seit 2013 arbeitet sie als Projektmitarbeiterin bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leibniz Universität Hannover und hält im Rahmen des Studiums zur Integrativen Lerntherapie Seminare zur Graphomotorik.
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