Diagnostik und Befunderstellung neurogener Dysphagien

Sascha Inderwisch, Lehrlogopäde

Die  Behandlung  neurogener  Dysphagien  geht  mit  einer  hohen  Verantwortung  der Therapierenden einher und stellt sie im Praxisalltag oftmals vor Herausforderungen, zu  denen  man  im  Lehrbuch  keine  Antworten  findet.  So  sind  LogopädInnen  im Rahmen von Haus- und Heimbesuchen oftmals mit Situationen konfrontiert, in denen
sie  ohne  die  Grundlage  einer  bildgebenden  Diagnostik  (VFS/FEES)  eine aussagekräftige Entscheidung zur Schluckfähigkeit der Betroffenen treffen und einen entsprechenden Befund formulieren sollen. Dieser Befund gilt als Grundlage für die Therapieplanung  und  Aufklärung  der  PatientInnen  und  sollte  gleichzeitig  eine Absicherung  für  Therapierende  bei  eventuellen  Folgen  einer  Nichteinhaltung  von Kost- und Schluckempfehlungen darstellen. Das Seminar diskutiert diesen Umstand und bietet Handlungsempfehlungen zur Bewältigung der Anforderungen.  
89.00 CHF

Freie Plätze !

    2109-ONB
    Online
    04.03.2021
    16:00 - 20:15 Uhr
    5
    4
Sascha Inderwisch schloss seine Ausbildung zum Logopäden 2009 an der Lehranstalt für...
Kurzbiographie: Sascha Inderwisch, Lehrlogopäde
Sascha Inderwisch schloss seine Ausbildung zum Logopäden 2009 an der Lehranstalt für Logopädie in Rheine ab. Anschließend war er bis 2012 als Logopäde in einem ambulanten Therapiezentrum für Kinder und Erwachsene in Augsburg tätig. Ab 2012 arbeitete Sascha Inderwisch in verschiedenen Praxen und klinischen Einrichtungen, u.a. in der Abteilung für Physikalische Frührehabilitation im Städtischen Klinikum München-Bogenhausen (2012-2013) und im Konsildienst der Stroke-Unit im Stadtkrankenhaus Schwabach (2016-2019) mit den Schwerpunkten Dysphagie und TK-Management. Sascha Inderwisch ist Dozent für das Fach „Laryngektomie" an der Berufsfachschule für Logopädie in Ulm  (IB) und absolvierte berufbegleitend das Bachelorstudium der „Medizinalfachberufe" (FH-Nordhessen) und das Masterstudium  „Erwachsenenbildung" (TU Kaiserslautern). Von 2014 bis 2020 war er primär als Lehrlogopäde (Unterricht und Supervision) an der Berufsfachschule für Logopädie in Fürth für die Fachbereiche „Redeflussstörungen" und „Dysphagie", und zuletzt an der Staatlichen Berufsfachschule für Logopädie am Klinikum der Universität München für den Fachbereich „Neurologische Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen" tätig.
Zuletzt angesehen