Dysphagie- und Atemtherapie bei COVID-19 Patienten

Dr. Ulrike Frank, Dipl.-Patholinguistin

Die Behandlung von COVID-19 Patienten ist eine neue Herausforderung für multidisziplinäre Dysphagieteams. So ist zum einen Kenntnis von geeigneten atemtherapeutischen Interventionen und der Beatmungsstrategien erforderlich. Andererseits muss auch das Dysphagie- und Trachealkanülenmanagement an die aktuellen Anforderungen und Hygieneschutzmaßnahmen angepasst werden. Nicht zuletzt werden wir auch in der ambulanten Versorgung in Zukunft Patienten behandeln, die unter post-COVID Beeinträchtigungen in Bezug auf die Atem- und Schluckfunktion leiden.
 
In diesem Online-Seminar werden zunächst Grundlagen zur atem- und schlucktherapierelevanten Pathogenese, Symptomatik und Verlaufsformen bei COVID-19 vermittelt. Besonderheiten des TK- und Beatmungsweanings und der dysphagietherapeutischen klinischen und instrumentellen Schluckuntersuchung werden im Kontext eines risikoadaptierten Managements diskutiert.
 
Darauf aufbauend werden praxisorientiert geeignete Lagerungen, Hands-on Techniken, hustenunterstütztende Strategien und aktive Atemtechniken demonstriert und online erprobt.
 
Erfahrungen in der Dysphagietherapie werden vorausgesetzt.
 
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Technische Voraussetzungen:
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie von uns eine E-Mail mit der Rechnung und einem Einladungslink zur Teilnahme bei Zoom.
Technisch sollten Sie mit einem PC, Laptop oder Tablet ausgerüstet sein. Zusätzlich benötigen Sie einen Kopfhörer/Headset sowie eine Kamera/Webcam.
210.00 CHF

Freie Plätze !

    2134-ONC
    Online
    29.08.2021
    SO 09:00 - 16:00 Uhr
    4
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Diplom - Patholinguistin seit 1997. Nach dem Examen 7-jährige Tätigkeit als...
Kurzbiographie: Dr. Ulrike Frank, Dipl.-Patholinguistin
Diplom - Patholinguistin seit 1997. Nach dem Examen 7-jährige Tätigkeit als Sprachtherapeutin in der neurologischen Rehabilitation in Kliniken in Deutschland und der Schweiz, Schwerpunkt: Frührehabilitation, Dysphagie und Trachealkanülenmanagement.
Seit Februar 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und Honorarkraft im Zentrum für angewandte Patholinguistik Potsdam (ZAPP). Lehr- und Forschungstätigkeit zu Dysphagie und sprechmotorischen Störungen. Sprachtherapeutische ambulante Tätigkeit in den Bereichen TK-Management und pädiatrische Dysphagien.
Seit 1999 Leitung von Fortbildungen zur interdisziplinären Dysphagietherapie und Diagnostik und Therapie bei Sprechapraxie. Seit 2009 Aufbau und Leitung des interdisziplinären Swallowing Research Lab an der Universität Potsdam.
Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen die Themenbereiche: Atem-Schluck-Koordination bei Gesunden und bei Patienten mit Dysphagie und respiratorischen Erkrankungen, Effekte atemtherapeutischer Interventionen auf die Schluckfunktion bei Patienten mit Dysphagie, Einsatz von Biofeedbackverfahren in der Dysphagietherapie und die Entwicklung und Validierung von Diagnostik- und Therapieverfahren für Dysphagiepatienten mit und ohne Trachealkanülen.
Kurzbiographie:
Staatl. geprüfte Physiotherapeutin (1997), Respiratory Therapist, DGP (2009). Von 1997- 2013 angestellt in einer neurologischen Frührehabilitationsklinik mit Patienten der Phasen B-F. Seit 2013 Verlagerung der Tätigkeit in den Akutbereich. Weiterhin Schwerpunkt Neurologie und Beatmung, Aufbau einer geriatrischen Abteilung in einem Akutkrankenhaus. Derzeit Leitung eines 42-köpfigen interdisziplinären therapeutischen Teams in einem Akutkrankenhaus mit allen Indikationsbereichen. Zertifizierte Vojta Erwachsenen und Bobath-Therapeutin, ausgebildet in Manueller Therapie & NAP, Therapie nach Klein-Vogelbach, Affolter-Therapie, F.O.T.T., Myofacialer Triggerpunkttherapie (MTrP), Reflektorischer Atemtherapie, CMD, Feldenkrais und SHT, Ethikberaterin im Gesundheitswesen. Seit 2005 Leitung von Fortbildungen zur interdisziplinären Dysphagietherapie für Sprachtherapeuten, Physiotherapeuten und Interessierte. Durchführung von Behandlungssupervisionen.
 
Ihre Arbeits- und Interessensschwerpunkte umfassen das Trachealkanülenmanagement bei Phase A- & B- Patienten, Beatmung und Weaning in der Neurologie und inneren Medizin, Sekretmanagement bei Patienten mit und ohne respiratorische Beeinträchtigungen, intubierten und beatmeten Patienten, Manuelle und Schmerztherapie, effektive Prophylaxentherapie zur Erreichung einer Rehabilitationsfähigkeit der Patienten.
Brodsky, M. B. et al. (2020). Prevalence, Pathophysiology, Diagnostic Modalities and Treatment...
Quellenangaben:
Brodsky, M. B. et al. (2020). Prevalence, Pathophysiology, Diagnostic Modalities and Treatment Options for Dysphagia in Critically Ill Patients. American journal of physical medicine & rehabilitation, 10.1097/PHM.0000000000001440.
Miles A., et al. (2020), Dysphagia care across the continuum: a multidisciplinary Dysphagia Research Society taskforce report of service-delivery during the COVID-19 global pandemic. Dysphagia, 1-13.
Zaga, C. J., et al. (2020). Speech-Language Pathology guidance for tracheostomy during the COVID-19 pandemic: an international multidisciplinary perspective. American journal of speech-language pathology, 29(3), 13201334. https://doi.org/10.1044/2020_AJSLP-20-00089
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