Dysphagiediagnostik und -therapie bei Kopf-Hals-Tumorpatienten

Irina Lacher, Logopädin

Ziel des Seminars ist es, die aktuell verfügbaren klinischen und bildgebenden Diagnostikinstrumente und Therapiemethoden unter Berücksichtigung der bestehenden Evidenzlage kennenzulernen.
Neben der Vermittlung der Kenntnisse über die biomechanischen Prozesse und der Pathophysiologie des Schluckens, werden auch die morphologischen Veränderungen der Kopf-Hals-Tumore und die mechanischen Veränderungen des Schluckens dieser Patientengruppe in Abgrenzung zu neurologischen Patienten aus sprachtherapeutischer Sicht herausgearbeitet.
Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der aktuell verfügbaren Methoden in der Diagnostik, klinisch oder bildgebend, und in der Therapie. Diese sollen kritisch beleuchtet, ihre Möglichkeiten und Grenzen dargestellt und den aktuellen Studien nach diskutiert werden. Darüber hinaus soll die Rolle der Sprachtherapeutinnen und ihre Einbettung in das interdisziplinäre „Tumorteam" dargestellt werden.
Die unterschiedlichen Ätiologien und die pathophysiologischen Verläufe werden durch Fallbeispiele und Auswahl von Videosequenzen vorgeführt.
In Kleingruppen werden anschließend wird das Erstellen eines diagnostikgeleiteten Therapieplans eingeübt.
Bitte nach Wunsch Lieblingsgetränk, Lieblingsobst oder Lieblingssüßigkeit mitbringen.
 
Passt gut zu Seminar von Frau Bender-Clausen, 2212-KE!
225.00 CHF

Freie Plätze !

    2212-KF
    Köln
    26.03.2022
    SA 09:00 - 17:00
    8
    7
Frau Lacher absolvierte ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin an der RWTH...
Kurzbiographie: Irina Lacher, Logopädin
Frau Lacher absolvierte ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin an der RWTH Aachen. Sie war einige Jahre klinisch als Logopädin an der HNO Klinik am Universitätsklinikum (AKH), Kaiser-Franz-Josef-Spital, sowie freiberuflich in Wien tätig. Ihre Behandlungsschwerpunkte lagen im Trachealkanülenmanagement bei Patienten unterschiedlicher Ätiologie, Diagnostik und Therapie von Dysphagien bei Kopf-Hals-Tumorpatienten. Sie begleitete die Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens (FEES) und die Videoflouroskopie (VFSS) in Tandem. Am MD Anderson Cancer Center absolvierte sie 2012 bei K.A. Hutcheson und J.S. Lewin im Department of Head and Neck Surgery ein Postgraduierten-Praktikum und nahm im gleichen Jahr an der ASHA teil.
2015 erhielt sie ihren Master of Science an der Donauuniversität Krems. Im selben Jahr besuchte sie die Dysphagia Research Society.
Später wechselte sie an die neurologische Frührehabilitation an den Kreiskliniken Reutlingen, wo sie zuletzt als stellvertretende Leitung tätig war. Ihre Behandlungsschwerpunkte wurden auf das Feld der neurologisch bedingten Dysphagien und das Trachealkanülenmanagement bei beatmeten Patienten erweitert.
Sie verfügt über ein nationales und internationales Netzwerk innerhalb der Dysphagiologie. Darüber hinaus hält sie national und international Vorträge zum Thema Diagnostik und Therapie der Dysphagie bei Kopf-Hals-Tumorpatienten.
Sie war Mitglied und als Assistenz des Direktoriums des europäischen Dysphagienetzwerkes European life long learning Programm Dysphagia (ELLLP) tätig. Außerdem hat sie im Editorial Team der digital erscheinenden Fachzeitschrift „DysphagiEforum" mitgewirkt.
Sie arbeitet als externe Autorin an der „iu Internationale Hochschule" im Bereich Dysphagie.
Bartolomé, G./ Schröter-Morasch, H. (Ed.) (2018): Schluckstörungen -...
Quellenangaben:
Bartolomé, G./ Schröter-Morasch, H. (Ed.) (2018): Schluckstörungen - Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie. 6.Auflage, Elsevier München.
Daniels, S.K. et al. (201): Dysphagia Following Stroke. 3. Auflage, Plural Publishing Inc.
Frank, U. et al. (Ed.) (2021): FAQ Dysphagie - Antworten - prägnant und praxisnah. 1. Auflage, Elsevier GmbH, München.
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