Logo meets Physio® II

Katrin Frank, Physiotherapeutin, Respiratory Therapist

Atemtherapie ist ein elementarer Bestandteil der Dysphagiebehandlung. Hierzu gehören neben konventionellen atemtherapeutischen Techniken auch die maschinell unterstützte Atmung und die Versorgung mit einer Trachealkanüle. Welche atemtherapeutischen Ansätze eignen sich für schwerstbetroffene Patienten, die die Eigenaktivität nicht ausreichend leisten können, die für viele konventionelle Atemtherapietechniken erforderlich ist? Und durch welche unterstützenden Maßnahmen können sie im Rahmen der Therapie von der TK und / oder der Beatmung entwöhnt werden? Diese Fragen bilden den Schwerpunkt des Seminars, das - wie „Logo meets Physio® 1" - einen bunten Mix aus Hintergrundwissen, Diskussion von Fallbeispielen und praktischen Übungen bietet. Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars sind zum einen Aspekte der Atem-Schluck-Koordination und der Atemphysiologie und -pathophysiologie, die für das Trachealkanülen- und Beatmungsweaning relevant sind. Praktische Aspekte des TK-Weanings und der Dekanülierung werden vor allem im Hinblick auf Unterstützung der Atmung und des Sekretmanagements vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus werden Grundlagen des Beatmungsweanings vermittelt. In praktischen Workshops werden Techniken zur Hustenunterstützung und Schluckstimulation, geeignete Lagerungen und atemtherapeutische Techniken vermittelt, die zur Unterstützung der Weaningphasen besonders geeignet sind.
 
Zielgruppe:
Teilnehmerinnen mit Erfahrungen in der Dysphagiediagnostik und -therapie. Erfahrung in der Behandlung von tracheotomierten Patienten ist von Vorteil.
Bitte bringen Sie ein Handtuch zum Seminar mit.
475.00 CHF

Freie Plätze !

    2301-KA
    Köln
    06.01.2023 - 08.01.2023
    FR 11:00 - 19:00
    SA 09:00 - 17:00
    SO 09:00 - 16:00
    25
    8
Staatl. geprüfte Physiotherapeutin (1997), Respiratory Therapist, DGP (2009). Von 1997-...
Kurzbiographie: Katrin Frank, Physiotherapeutin, Respiratory Therapist
Staatl. geprüfte Physiotherapeutin (1997), Respiratory Therapist, DGP (2009). Von 1997- 2013 angestellt in einer neurologischen Frührehabilitationsklinik mit Patienten der Phasen B-F. Seit 2013 Verlagerung der Tätigkeit in den Akutbereich. Weiterhin Schwerpunkt Neurologie und Beatmung, Aufbau einer geriatrischen Abteilung in einem Akutkrankenhaus. Derzeit Leitung eines 42-köpfigen interdisziplinären therapeutischen Teams in einem Akutkrankenhaus mit allen Indikationsbereichen. Zertifizierte Vojta-Erwachsenen- und Bobath-Therapeutin, ausgebildet in Manueller Therapie & NAP, Therapie nach Klein-Vogelbach, Affolter-Therapie, F.O.T.T., Myofacialer Triggerpunkttherapie (MTrP), Reflektorischer Atemtherapie, CMD, Feldenkrais und SHT, Ethikberaterin im Gesundheitswesen. Seit 2005 Leitung von Fortbildungen zur interdisziplinären Dysphagietherapie für Sprachtherapeuten, Physiotherapeuten und Interessierte. Durchführung von Behandlungssupervisionen.
 
Ihre Arbeits- und Interessensschwerpunkte umfassen das Trachealkanülenmanagement bei Phase A- & B- Patienten, Beatmung und Weaning in der Neurologie und inneren Medizin, Sekretmanagement bei Patienten mit und ohne respiratorische Beeinträchtigungen, intubierten und beatmeten Patienten, Manuelle und Schmerztherapie, effektive Prophylaxentherapie zur Erreichung einer Rehabilitationsfähigkeit der Patienten.
Kurzbiographie:
Diplom-Patholinguistin seit 1997. Nach dem Examen 7-jährige Tätigkeit als Sprachtherapeutin in der neurologischen Rehabilitation in Kliniken in Deutschland und der Schweiz, Schwerpunkt: Frührehabilitation, Dysphagie und Trachealkanülenmanagement.
Seit Februar 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und Honorarkraft im Zentrum für angewandte Patholinguistik Potsdam (ZAPP). Lehr- und Forschungstätigkeit zu Dysphagie und sprechmotorischen Störungen. Sprachtherapeutische ambulante Tätigkeit in den Bereichen TK-Management und pädiatrische Dysphagien.
Seit 1999 Leitung von Fortbildungen zur interdisziplinären Dysphagietherapie und Diagnostik und Therapie bei Sprechapraxie. Seit 2009 Aufbau und Leitung des interdisziplinären Swallowing Research Lab an der Universität Potsdam.
Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen die Themenbereiche: Atem-Schluck-Koordination bei Gesunden und bei Patienten mit Dysphagie und respiratorischen Erkrankungen, Effekte atemtherapeutischer Interventionen auf die Schluckfunktion bei Patienten mit Dysphagie, Einsatz von Biofeedbackverfahren in der Dysphagietherapie und die Entwicklung und Validierung von Diagnostik- und Therapieverfahren für Dysphagiepatienten mit und ohne Trachealkanülen.
1. Hochschild, J.: Strukturen und Funktionen begreifen, funktionelle Anatomie. Thieme, 2005 2....
Quellenangaben:
1. Hochschild, J.: Strukturen und Funktionen begreifen, funktionelle Anatomie. Thieme, 2005
2. Prosiegel, M., & Weber, S. (2010): Dysphagie. Diagnostik und Therapie. Heidelberg Berlin: Springer Verlag.
3. Frank, K., & Frank, U. (2011): Bagging und Air Stacking: Ein atemtherapeutischer Ansatz für Patienten in der neurologischen Frührehabilitation. Pneumologie, 65, 314-319.
4. Frank, U., Sticher, H., & Mäder, M. (2008): Trachealkanülenmanagement in der Dysphagietherapie: Evaluation eines multidiziplinären Interventionsansatzes. Neuro Rehabil, 14(2), 79-88.
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