ACT und psychische Gesundheit in der (Sprach-)Therapie
Wie die Prinzipien der Akzeptanz- und Commitment-Therapie helfen können
Dr. Simon Ladwig, Psychologe
Akzeptanz- und Commitment-Therapie, oder kurz ACT, ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der eine gute wissenschaftliche Evidenz bei vielen psychischen Störungen aufweist, gerade auch im Zusammenhang mit körperlichen Grunderkrankungen. Die ACT geht davon aus, dass psychische Störungen keine Abweichung, sondern eine regelhafte Folge von kognitiven und sprachlichen Prozessen darstellen. Der Therapieansatz hat dabei das Ziel, dass Personen den Kampf mit dem natürlichen Leid, das unabwendbar ist, aufgeben, um so ein individuell wertvolles Leben zu gestalten.
Die ACT präsentiert ein Modell psychischer Erkrankung und damit einen Behandlungsansatz, der auch außerhalb primär psychotherapeutischer Arbeit genutzt werden kann. Im Seminar werden die Grundlagen der ACT und Impulse für die eigene (sprach-)therapeutische Arbeit vermittelt, die auch bei eingeschränkten sprachlichen Fähigkeiten umsetzbar sind.
Zielgruppe: alle therapeutisch Tätigen
Nach Erreichen der Mindestteilnehmerzahl erhalten Sie von uns eine E-Mail mit der Rechnung und einem Einladungslink zur Teilnahme bei Zoom.
Technische Voraussetzungen: Wir empfehlen die Teilnahme am Seminar mit einem Laptop oder Computer, da hier der Bildschirm am größten ist und die technische Ausführung am einfachsten ist. Wenn nicht integriert, benötigen Sie zusätzlich eine Kamera/Webcam sowie ggf. Kopfhörer/Headset.
Weiterführende Informationen
Seminaranmeldungen sind telefonisch nicht möglich!
90.00 CHF *
Freie Plätze !
Bitte beachten Sie: Anmeldungen können nur während unserer Bürozeiten MO-DO 08:00-16:00, FR 08:00-13:00 Uhr bearbeitet werden.
Dieses Seminar findet online statt!
| Seminar-Nr.: | 2738-OND |
| Ort: | Online |
| Datum: | DI, 21.09.2027 | 18:00 - 20:30 |
| Fortbildungspunkte: | 3 |
| Theorie: | 3 |
Kurzbiographie: Dr. Simon Ladwig, Psychologe
Simon Ladwig ist klinischer Neuropsychologe und hat mehrere Jahre im akutneurologischen Bereich sowie in einem sozialpädiatrischen Zentrum gerarbeitet. Seine Dissertation an der Humboldt-Universität zu Berlin hat er zu der Versorgungssituation und Früherkennung von Depression nach Schlaganfall verfasst. Seither arbeitet er wissenschaftlich an der Universität Bielefeld und hat u.a. Studien zu einer Gruppentherapie nach Hirnschädigung geleitet. Das Therapiekonzept basiert primär auf der Akzeptanz- und Commitment-Therapie und das entsprechende Manual befindet sich gerade in der Vorbereitung. In einem weiteren Forschungsprojekt beschäftigt er sich mit der Validierung von psychologischen Fragebögen in Einfacher Sprache zur Erfassung von Depression, Angst, Stress und Therapieprozessvariablen.
Seit 2022 befindet er sich in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie), die er Anfang 2027 abschließen wird. Einen Teil der Ausbildung hat er in der Universitätsklinik für Inklusive Medizin im Krankenhaus Mara, Bethel Bielelfeld, absolviert.
Seit 2022 befindet er sich in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie), die er Anfang 2027 abschließen wird. Einen Teil der Ausbildung hat er in der Universitätsklinik für Inklusive Medizin im Krankenhaus Mara, Bethel Bielelfeld, absolviert.
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