Diagnostik und Therapie mehrsprachiger Kinder mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung

Diagnostik und Therapie mehrsprachiger Kinder mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung
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Produktinformationen "Diagnostik und Therapie mehrsprachiger Kinder mit Spezifischer Sprachentwicklungsstörung"
Zusammenfassung: Dieser Artikel gibt Antwort auf die Frage, wie eine Spezifische Sprachentwicklungsstörung (SSES) bei mehrsprachigen Kindern möglichst valide festgestellt werden kann. Dabei wägt er Vor- und Nachteile von drei diagnostischen Zugängen ab: Feststellung der Kapazität des Arbeitsgedächtnisses (Generalfaktor), Überprüfung der grammatischen Fähigkeiten des Kindes in seiner Erstsprache (grammatischer Marker) und Testung seiner Deutschkenntnisse in Abhängigkeit zur Zeitdauer seines regelmäßigen Deutschkontaktes. Zur Frage der Notwendigkeit spezifischer sprachtherapeutischer Methoden für mehrsprachige Kinder verweist der Autor auf evidenzbasierte Methoden, die ohne Berücksichtigung der Erstsprache die SSES bei mehrsprachigen Kindern effektiv und effizient reduzieren und in Teilbereichen sogar sprachliche Fortschritte in der Erstsprache bewirken.
Schlüsselwörter: Mehrsprachigkeit, Spezifische Sprachentwicklungsstörung, Diagnostik, grammatische Therapie, lexikalische Therapie
Abstract: The author answers the question of how to diagnose specific language impairment (SLI) in multilingual children as validly as possible. For this purpose, he balances the advantages and disadvantages of the following three diagnostic approaches: assessing the capacity of the child´s working memory (general factor), examining the child's grammar competence in his/her first language (grammatical marker) and measuring the child's knowledge of German in relation to the duration of his/her regular contact with the German language. In order to decide what methods of speech therapy are needed to correspond to the great variety of first languages, the author refers to evidence-based methods which effectively and efficiently reduce SLI in multilingual children and even ensure language improvements in some fields without taking the children's first languages into consideration.
 
Keywords: Multilingualism, specific language impairment, assessment, grammar therapy, lexical therapy
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Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift Logos veröffentlicht.
Ausgabe 4/2013 DOI-Nr. 10.7345/prolog-1304255
 
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